Zenit 122, 1989 - 2005

Die Zenit 122 hat einen mechanischen Schlitzverschluss, Verschlusszeit: 1/30 ... 1/500 + B. Blitzsynchro: 1/30 s. Halbautomatischer Belichtungsmesser, Messung durch das Objektiv (TTL-System), Mittenbetonte-Messung, manuelle Belichtungssteuerung. Im hellen Prismensucher Anzeigen auf der rechten Seite des Suchers als rote LEDs für Über- und Unterbelichtung und einer grünen LED für korrekte Einstellung. (Die frühesten Versionen hatten nur zwei rote LEDs.) Blitzgerät Anschlussbuchse und Blitzschuh ermöglichen Blitzgeräte sowohl mit Kabel- und kabellose Verbindung (Hot shoe) zu verwenden. Die Mattscheibe hat einen Mikroprismenring zur korrekten Scharfstellung. Wechselobjektive: M-42-Gewinde (1.972.000 Exemplare), hier mit Helios 44-2 1:2/58 mm. Die Zenit 122 war auch mit K-Bajonett als 122 K erhältlich. Ungewöhnlich bei dieser Kanera, der mechanische Selbstauslöser. Mit dem Rändelrad (im Bild auf der linken Seite) wird eine Feder mehr oder weniger stark aufgezogen, das rote Fenster unterhalb des Selbstauslöserknopfes verändert sich dann nach grün. Nach dem Druck auf den schwarzen Knopf dauert es eben mehr oder weniger lange, bis die Kamera auslöst. Innen Metalldruckguss, außen ein ABS-Kunststoff-Körper. Die Kamera liegt erstaunlich gut in der Hand und macht einen qualitativ recht passablen Eindruck, es gibt keine schmierenden und klebrigen Lichtdichtungen bzw. Handgriff und die Fotos werden was ... Hauptsache!

 

Fazit: Ich mag sie! :-)

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Wolfgang Bongardt
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