Robot

Die Jenoptik Robot GmbH (Eigenschreibweise JENOPTIK Robot GmbH) ist der wichtigste Hersteller von Verkehrsüberwachungssystemen in Deutschland und weltweit tätig. Das Unternehmen ist in Monheim am Rhein ansässig und Teil der Jenoptik-Gruppe, Unternehmensbereich Verkehrssicherheit.

Die Robot-Kamera verwendet einen Rotationsverschluss. Er wirkt als Hinterlinsenverschluss und erlaubt die Verwendung von elektronischen Blitzgeräten bei allen Verschlusszeiten. Der Verschluss muss nicht wie ein Schlitzverschluss oder ein Zentralverschluss gespannt werden, sondern ist sofort wieder aufnahmebereit. In Kombination mit einem eingebauten Federwerkmotor oder einem angebauten oder eingebauten Elektromotor können mit Robot-Kameras Serienaufnahmen angefertigt werden. Robot-Kameras ähneln damit eher Filmkameras als Fotoapparaten. Nachteilig ist bei der Bauart des Rotationsverschlusses in der Robot-Kamera, dass nur Weitwinkel-Objektive mit relativ großer Schnittweise eingesetzt werden können, wie bei Spiegelreflexkameras, und lange Brennweiten zu Vignettierung neigen, wenn nicht die Austrittspupille des Objektivs konstruktiv in die Nähe des Verschlusses gelegt wird. Auch sehr lichtstarke Objektive können nicht verwendet werden.

Robot Star (kleine Sterne)

1952 - 60

 

Hochwertige KB-Systemkamera der Firma Robot / Düsseldorf 
(jetzt Mohnheim).
Federmotor für 24 Aufnahmen. Aufnahmegröße auf 24 x 36 mm Film: 24 x 24 mm.
Interessantes Detail: Der zweite Sucher, mit dem man "um die Ecke" fotografieren konnte.
Optik: Schneider Xenon 1:1,9/40 mm,
Rotationsverschluss*, Zeiten: "B" "T" 1/5 - 1/10 - 1/25 - 1/50 - 1/100 - 1/250 - 1/500 sec.

Sie ist für ihre Größe recht schwer: 670 g!

Einige Robot - Kameras benötigen mindestens eine Filmkassette zum Betrieb. In ihr wird der Film aufgewickelt, eine fest eingebaute Spule, halb- oder automatische Aufspuleinrichtung ist nicht vorhanden. Will man nicht ständig in die Dunkelkammer zum Filmwechseln, muss der Film zwangsläufig in diese Kassette.

 

*Der Rotationsverschluss ist eine Konstruktionsart von Kameraverschlüssen, der im Gegensatz zum Zentralverschluss seine Bestandteile nicht hin- und herbewegt, sondern wie der Schlitzverschluss nur in einer Richtung. Ein konstruktiver Nachteil des Rotationsverschlusses ist sein relativ großer Platzbedarf. Vorteilhaft dagegen die geringe Beschleunigung, die Kameras mit Rotationsverschluss für Instrumentierungszwecke prädestiniert. 

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Wolfgang Bongardt
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