Mamiya

 

Seit weit über 60 Jahren steht der Name Mamiya für fortschrittliche Fotoprodukte höchster Güte. So reicht das Engagement eines der ältesten Kamerawerke Japans von der kompakten Mamiya 6 Messsucher-Klappkamera mit Filmebenen-Fokussierung aus dem Jahre 1940 bis zur neuesten Mamiya 645 AFD III und natürlich den neuesten Mamiya ZD-Produkten.
Dazwischen hatten die legendären zweiäugigen SLR Kameras mit Wechselobjektiven, die Mamiya C Modelle, genauso globalen Erfolg wie die Mamiya 6x9 cm Press Systemkameras.

Die Mamiya RB 67, die erste SLR Kamera der Welt für das Format 6x7 cm, erschien im Jahre 1970. Mit Drehrahmen für Hoch- und Querformat, sowie Balgenfokussierung, wurde sie in den meisten Portrait Studios der Welt schlagartig zum täglichen "Arbeitstier" der Berufsfotografen.

1975 profilierte sich Mamiya schon wieder mit einer Weltneuheit: der Mamiya 645. Wegen ihrer für das kleine Mittelformat 6x4.5 cm, das immerhin 2,7 x größer ist als Kleinbild, sehr kompakten und handlichen Bauweise, wurde auch sie sehr bald ein Bestseller unter den Rollfilmkameras. Über sechs Generationen galt die "645" als ein Meilenstein innovativer Leistungsfähigkeit Mamiyas.

1982 war das Jahr der Mamiya RZ 67 Professional. Ausgestattet mit zeitgemäßer Elektronik und exzellenter Optik avancierte sie schnell zum großformatigen Allround-Equipment vieler Top-Profis rund um die Welt. Die aktuelle RZ 67 PRO IID gilt als ideale Plattform für digitale Aufnahmerückteile.

Die wiedergeborene Mamyia 6 – jetzt in Form einer einzigartig konzipierten, modernen und kompakten Messsucherkamera mit Wechselobjektiven – wurde im Jahr 1989 vorgestellt. Mit ihrer herausragenden Bildqualität fand sie schnell Anhänger im Bereich des Fotojournalismus, der FineArt Fotografie und auch bei Edelamateuren, die bis zu diesem Zeitpunkt klassische Messsucherkameras im Kleinbildformat bevorzugten.

Die Mamiya 7 – die Messsucherkamera mit Wechselobjektiven im Idealformat 6x7 cm besetzt im Jahr 1995 eine Nische in der sie bis heute ohne Konkurrenz vertreten ist. Echte Weitwinkelobjektive mit nahezu symmetrischem Aufbau setzen neue Massstäbe im Mittelformat. Gerade auch im Zeitalter der digitalen Fotografie bedient die Mamiya 7 II bis heute die höchsten Ansprüche in der konzeptionellen Fotografie.

Ab 1999 begann die Ära der Mamiya 645 AF Baureihe. Die mittlerweile 4. Generation erscheint 2008 in Form der Mamiya 645 AFD III. Wahlweise analog mit Film zu verwenden, oder ausgestattet mit dem Mamiya 22 Megapixel ZD Back als vollwertige digitale Mittelformatkamera. Die Mamiya ZD als unvergleichliches Konzept digitaler Fotografie im Mittelformat ist seit 2006 am Markt vertreten.

Mamiya ZE, 1980

 

Die Mamiya ZE wurde im Juli 1980 eingeführt. Die Kamera hat einen quarzgesteuerten Metall -  Schlitzverschluss und eine mittenbetonte Belichtungsmessung. Die Mamiya ist sehr einfach zu bedienen. Standardmäßig wird sie mit einem Mamiya Sekor E 1:2 /50 mm Objektiv ausgestattet und verfügt über eine Zeitautomatik, automatische Belichtungssteuerung mit Belichtungsspeicher und Belichtungskorrektur. Nur Automatikfunktionen heißt, die Verschlusszeit kann nicht manuell eingestellt werden, sondern wird von der Kamera ermittelt. Die Belichtungszeiten liegen zwischen 1/1000 … ca. 2 sek. Die meisten Mamiya ZE Kameras wurden in schwarz ausgeliefert. Es werden vier (4!) MS76 oder gleichwertigen Batterien benötigt. Die ZE kann auch ohne Batterien verwendet werden. Der Programmschalter  muss dann auf  "X" (Verschlussauslösung bei 1/90 sek.) eingestellt werden.

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Wolfgang Bongardt
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