Pentacon

Pentacon ist das Unternehmen eines zeitweise bedeutenden Fotokameraherstellers in Dresden. Der Name Pentacon leitet sich einerseits von der Marke Contax der Dresdner Zeiss Ikon Kamerawerke und Pentagon (griechisch für Fünfeck) ab, da ein in Dresden erstmals entwickeltes Pentaprisma für Spiegelreflexkameras im Querschnitt diese Form besitzt.

Die heutige PENTACON GmbH Foto- und Feinwerktechnik ist weiterhin in Dresden ansässig. Sie ist ein Unternehmen der Schneider-Gruppe, Bad Kreuznach.

Besonders bekannt sind die Kameras der Praktica-Reihe und die Pentacon Six sowie die Pentacon Super. Im Jahr 1967 wurde das PL-System (Pentacon Loading) eingeführt und war von da an Bestandteil aller Praktica-Kameras.

 

Neben der Praktica-Reihe wurden hergestellt:

  • PENTONA
  • PENTI I und II, Kleinbildkamera (Objektiv Meyer-Optik Trioplan oder Domiplan), übernommen von der eingegliederten Welta
  • Pentacon F
  • Pentacon K16
  • Pentacon electra
  • Pentina, übernommen von der eingegliederten Welta
  • Exa-Reihe; übernommen von der eingegliederten Ihagee
  • Pentacon Six (TL) (Mittelformatkamera)
  • Großformatkamera Pentacon Globica II

hinzu kommt die

  • beirette-Reihe vom VEB Kamerawerk, Freital bei Dresden

Pentacon stellte auch Schmalfilm-Kameras her, beispielsweise die AK8, die Pentaflex 8 oder die Pentaka 8B (1964).

Die Scannerkamera Scan 7000 wurde 2010 auf der photokina vorgestellt. Sie löst 20.000 x 20.000 Pixel auf und läuft mit der SilverFast Archive Suite.

 

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Wolfgang Bongardt
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