Leica R 4, 1981

Die Leica R4 Familie wurde im Jahre 1980 ins Leben gerufen. Das Kamera-Design war ein Joint Venture mit einem  Kooperations- vertrag von 1972 mit der Minolta Camera Co. Ltd. Die Minolta-Version wurde 1977 ins Leben gerufen als Minolta XD-11 in den USA, als Minolta XD-7 in Europa und Minolta XD in Japan. Die exakte Bezeichnung dieser Spiegelreflexkamera lautete anfangs noch Leica R4 MOT electronic, was aber schon 1981 in das geläufigere Leica R4 abgekürzt wurde, entsprechend änderten sich auch die Gehäusegravuren. Genaue Produktionszahlen der R4 sind nicht bekannt, doch dürfte die Gesamtproduktion im Bereich von etwas über 100.000 Einheiten liegen, von denen etwa 10.000 hell und der Rest schwarz verchromt wurden. 1984 legte Leitz eine auf 1000 Exemplare limitierte, samt Summicron 2.0/50-mm-Objektiv komplett vergoldete Sonderedition der Leica R4 für Sammler auf.

 

Perfekte Bilder ohne technische Probleme – das ist die Maxime der Leica R4. Die Basis für optimale Anpassung an Aufgabe und Situation bilden die fünf Programme dieser Kamera:

  • Zeit-Automatik mit Großfeld- Integralmessung
  • Zeit-Automatik mit  Selektivmessung
  • Blenden-Automatik mit Großfeld- Integralmessung
  • Programm-Automatic  mit Großfeld- Integralmessung
  • Manuelle Einstellung von Belichtung mit Selektivmessung

die mit den bewährten umschaltbaren Belichtungsmessemethoden Leitz-Großfeld-Integralmessung und Leitz-Selektivmessung kombiniert sind.

 

Mit Wechselobjektiven von 15 mm – 800 mm Brennweite und umfassenden Zubehör bietet die Leica R 4ein universelles System, das keine Wünsche offen lässt.

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Wolfgang Bongardt
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