Voigtländer Brillant, 1932

Kleine, leichte TLR - Kamera aus Metall für 120er Rollfilm. Die allererste Brillant - hier ragt das Sucher Objektiv noch in den Verschluß der dafür eigens geändert werden mußte - bei späteren Versionen wurde der Abstand vergrößert - erst von der Brillant mit Bakelitt Gehäuse (der V6) gab es dann auch eine Fokussierung am Sucherobjektiv. Die Brillant S als Gegenstück zur Rolleicord - die Rolleiflex hatte ihr Pendant in der Superior welche gerade mit dem mitschwenkenden Sucher einen perfekten Paralaxenausgleich bot und der Rolleiflex ebenbürtig wenn nicht gar überlegen war. In dem aufklappbaren Sucherschacht kann man das Bild hell und klar in der richtigen Größe sehen. Der  Vorteil dieser Kamera gegenüber der Konkurrenz der Zeit war der extrem helle und in der Tat "Brillant" Sucher. Die Entfernungseinstellung funktioniert durch Drehen des Objektivs. Am Objektiv - Voigtar 1:6,3/75 mm - befindet sich eine Entfernungsskala in "m" und zusätzlich die sogenannte Dreipunkt-Einstellung: "Landschaft, Gruppe, Portrait". Der Verschluss hat die Zeiten „B“ 1/25 und 1/50 s. Zum Laden-/Entladen der Kamera muss zuerst der Boden und dann die Rückseite aufgeklappt werden. Der Film wird mittels eines Drehknopfes an der rechten Seite der Kamera transportiert. Dort befindet sich auch ein kleines, rotes Filmfenster. Ein zusätzliches Filmfenster ist an der Unterseite.

 

Techn. Daten:
Objektiv: Anastigmat Voigtar 9/75
Verschluss: Embezet 50
Verschlusszeiten:  B, 1/25, 1/50 s.
Film: 120 Rollfilm 6x6
Baujahr: 1932

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Wolfgang Bongardt
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