Sigma DP1S, Digitalkamera, 2010

Das 16.6 mm F4 Objektiv (äquivalent zu einem 28 mm Objektiv an einer 24 x 36 mm Filmkamera) wurde entwickelt, um die höchstmögliche Bildqualität in Verbindung mit dem Vollfarben Direktbildsensor (14.0 Megapixel) zu erzielen. Statt des üblichen kleinen RGB-CCDs arbeitet in der kompakten 28-mm-Festbrennweiten-Kamera Sigma DP1S, ein großer CMOS-Sensor im SLR-Format, ein Foveon-Vollfarbensensor mit drei Schichten zu je 5 Megapixeln. Hervorragendes Objektiv, wirklichkeitsgetreue Farben, tolle Schärfe ... und alles ohne Spielereien. Die Sigma DP1 deckt durch die spartanische Ausstattung mit gleichzeitig nahezu perfekter Abbildungsleistung eine sehr kleine Nische ab: Die Architektur- und Landschaftsfotografie.Für Einsteiger ist der Zugang zur Kamera sicherlich nicht ganz einfach. Die Aufnahmen mit der DP1s wirken sehr realistisch, scharf und leicht dreidimensional. Allerdings würde ich die DP1s lediglich all jenen Nutzern empfehlen, welche keine puren Anfänger mehr sind. Vor allem im RAW-Format und mit der Schwarzweiß-Funktion zeigt sich dabei die wahre Qualität dieser Sigma-Kamera.  Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist die relativ lange Zeit (5-7 Sek.) für das Abspeichern von Bildern im RAW-Format. Der Preis ist im direkten Vergleich mit anderen Kompaktkameras eher im höheren Segment angesiedelt. Grundsätzlich ist die Kamera für jene User interessant denen primär die Bildqualität wichtig ist. Und in diesem Punkt gehört die DP1s zu den Allerbesten!

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Wolfgang Bongardt
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